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„slick-coated“
„Slicks“
werden die Redlines genannt, die weder Bart noch Beinbehaarung aufweisen. Es
entsteht fälschlich der Eindruck eines glatthaarigen oder kurzhaarigen Hundes.
Es ist ein
funktionales, doppeltes Haarkleid, dass den Hund bei jeder Witterung und jeder
Aufgabe perfekt schützt. Bei jagdlichen Rassen, bei denen die Gebraustüchtigkeit
im Vordergrund steht, wie Jagdterrier oder Drahthaar, ist dieses Haar, das
knappe harte Rauhaar, sehr beliebt. Es ist auch das ursprüngliche Haarkleid der
alten englischen "rough-coated" working terrier. Das Haar kann am treffendsten wie folgt beschrieben
werden:
Deckhaar hart, dicht und drahtig, keineswegs
struppig, gut anliegend, Körper und Läufe dicht bedeckend. Die Unterwolle
ist kürzer und weicher. Das Haar ist meist leicht
gewellt.

"Slicks"
müssen nie getrimmt oder geschoren werden.
Es stellt sich die Frage, ob ein
großer Prozentsatz der modernen Airedale Terrier nicht ein lockiges oder
weiches Haar zeigen würden, würden sie nicht mindestens viermal im Jahr
getrimmt und extra für Ausstellung hergerichtet werden? Hier jedoch
scheint man den geschrieben Rassestandard geflissentlich zu übersehen... Historisch betrachtet ist der "Slicky" keineswegs eine Neuentwicklung. Schauen wir uns
alte Fotos aus der Zeit um 1900 an so finden wir immer wieder Hunde die den
heutigen „Slicks“ gleichen. Ja man kann sogar noch weiter gehen und sagen, dass
es früher auch richtig glatthaarige Airedales gab. Sonst hätte um 1905 Max Gutbrod, einer der wichtigsten Männer im jungen Klub für rauhaarige Terrier,
wohl nicht zusammen mit Peter Maith die Einführung einer offenen Klasse für
glatthaarige Hunde vorangetrieben und auch testweise verwirklicht. Somit sind
bartlose Airedales zwar heutzutage selten und unbekannt, jedoch keineswegs nicht
standardgemäß oder Produkte einer Fremdeinkreuzung anderer Rassen.

Die Anfängen des Klubs für rauhaarige Terrier - ca.
1900
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